Wer lesen kann, hat mehr vom Leben. Diesem Motto getreu habe ich mich selber übers Ohr gehaut und mir für ein Paar Socken das Stricken von 2 2/3 Socken auferlegt.
Beim Aussuchen und Wickeln des Strangs habe ich mich noch über die etwas dickere Qualität der Wolle gefreut. Feine warme Socken für Mamas kalte Füße. Ich habe auch einen schönen langen Schaft gestrickt und als die erste Socke fertig war, blieb dann verdächtig wenig Wolle für die zweite übrig. Fix abgewogen und aufgetrennt bis zurück zu einem Teil des Schafts. Denn auch die Ferse war etwas klumpig und ich habe diese beim zweiten Anlauf mit etwas weniger Reihen an der Fersenwand gestrickt.
Nun gut, das Ergebnis passt und das ist die Hauptsache. Auftrennen lohnt sich in den meisten Fällen, wenngleich das Stricken danach schon etwas weniger Spaß macht. Aber zumindest bei den Socken bin ich konsequent. Ich habe immer nur ein Paar auf den Nadeln. Bei den Großprojekten sieht das aber gaaanz anders aus. <;o)
Wolle: Atelier Zitron Lifestyle, gefärbt von Britt
Größe 39/40
64 Maschen